DEUTSCH

Géraldine Casey begann ihre Gesangsausbildung im Alter von 16 Jahren bei Tania Gedda und absolvierte ihr Opern- und Konzertexamen bei Anne-Marie Rodde und Jean-Philippe Lafont an der École Normale de Musique in Paris.

Im Rahmen eines Stipendiums der Zaleski-Stiftung und auf Empfehlung des Centre de Musique Baroque de Versailles perfektionierte sie ihre Studien mit Nadine Denize, Larraine Nubar (Juilliard School), Ludovic Tézier und Jeff Cohen.

Géraldine errang mehrere Auszeichnungen, u.a.: Concours d'Excellence de l'UPMCF, Concours International de Rieumes-Gascogne.

 

Nach ihrem Operndébut mit Webers „Freischütz" am Théâtre des Champs-Élysées unter der musikalischen Leitung von Myung Wung Chung interpretierte sie folgende Rollen: Königin der Nacht (Mozart: „Zauberflöte") mit dem Orchestre des Pays de la Loire unter der Leitung von Vincemt Barthe, Gilda (Verdi: „Rigoletto") am Théâtre du Châtelet in Paris (Leitung: Faycal Karoui), Adele ( Strauß: Fledermaus) und Cunégonde (Bernstein: „Candide") an der Opéra de Massy (Ltg.: Dominique Rouits), Les Indes Galantes (Rameau) an der Opéra de Rennes, Berenice (Rossini : « Gelegenheit macht Diebe » beim Festival Côté Cour d'Aix-en-Provence, Feuer, Prinzessin und Nachtigal (Ravel : « L'Enfant et les Sortilèges ») beim Festival d'Avignon, « Madrigali guerrieri e amorosi » (Monteverdi) an der Seite von Guillemette Laurens mit dem Orchestre Baroque de Montauban (Ltg. : Michel Laplenie und Jean-Marc Andrieu) in Co-Produktion mit dem Grand-Théâtre de Bordeaux.

 

Aufgrund ihrer besonderen Begabung und Begeisterung für das Mozart-Repertoire verkörperte sie weitere Partien dieses Fachs: Die hochvirtuose Rolle der Giunia (Lucio Silla) in einer Co-Produktion der Opéra de Rennes und der Opéra de Nantes unter der Leitung von Claude Schnitzler, Madame Herz (Der Schauspieldirektor) unter Leitung von Paul Agnew, Sandrina (La finta Giardiniera), Despina (Cosi fan tutte), Susanna (Figaros Hochzeit) und Blondchen (Entführung) in einer TV-Produktion von France Télévisions (Paris)

 

Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik verfügt Géraldine Casey über Aufführungserfahrung. Aufgrund ihres Erfolges mit der Titelrolle in „Dolores" von André Jolivet an der Opéra de Rennes unter der Leitung von Nicolas Chalvin (Übertragung durch Radio France) wird sie von René Koering eingeladen, die Rolle der Prothoé in der Uraufführung seiner Oper „Jagdszenen" zu übernehmen, die am Corum de Montpellier uraufgeführt wurde. 2010 singt sie die Uraufführung von „Deux Mélodies" (Alexandre Bénéteau) beim Festival Cantus Formus unter dem Vorsitz von Nicolas Bacri.

 

Géraldine Casey wirkte bei verschiedenen CD-Produktionen mit:: Sacchini: „Oedipe à Colonne" (L'Athénienne) bei Dynamics, Koering : « Jagdszenen » (Prothoé) bei Universal und ein Mozart-Album mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz (ML : V. Christopoulos). Dieses Rezital wurde von der deutschen Presse hochgelobt und preisgekrönt mit dem Prix Gabriel Dussurget - Orphée d'Or 2010 als beste Mozart-Aufnahme durch die Académie du disque lyrique unter dem Vorsitz von Pierre Berge und Clym.

 

Als Oratoriensängerin tritt sie regelmäßig mit verschiedenen Veranstaltern auf: u.a.: Camerata de Bourgogne, Bayonne-Côte-Basque, Krakau und Lomza.

 

Solo-Rezitale gibt sie an renommierten internationalen Gastspielorten: Weiße Nächte Sankt-Petersburg, Festival Svjatoslav Richter in Tarussa mit den Moskauer Moskauer Virtuosen (Leitung: Alexej Utkin), Journées Lyriques de Chartres, Orangerie de Sceaux, Festival de Luberon, Crans-Montana, Santander, Castels de Catalunya, Warschau, München und Beyruth.